Nachdem ich gestern eine Prüfung und heute den dazugehörigen mündlichen Test hatte, muss ich meinen blog mal wieder auf den neusten Stand bringen...
ganz in Weiß, eine riesige silberne Schleife um den Hals, acht Zentimeter lange silberne Wimpern und das ... ähm... „auffallenste“: die Haar zu einem Springbrunnen gebunden und weiße Weihnachtsbaumkugeln daran befestigt.
Tja, zum Veranstaltungsort musste ich zwei Mal umsteigen, war also insgesamt an vier Bahnhöfen. Ich kann nur sagen, dass das seit meiner Ankunft hier die längsten dreißig Minuten waren. Was ich hier in Japan sehr angenehm finde, ist, dass man meistens nicht beachtet wird, man kümmert sich nur um sich und schaut andere Leute auch nicht direkt an, mehr durch sie „hindurch“.
Naja, in meinem Aufzug konnten selbst die Japaner nicht mehr wegschauen, es war sehr lustig, die verschiedenen Reaktionen zu sehen, manche haben sofort woanders hingeschaut und haben den Kopf dann unauffällig wieder gedreht und mich mit gesenkten Augen „betrachtet“, anderen war das Erstaunen ins Gesicht geschrieben, andere haben gegrinst und andere haben sich sicher gefragt, ob das ansteckend ist.
Das Beste war, als mich eine Deutsche von meiner Schule anspracht „Ach, du gehst als Auster! Cool!“ Jaja, die glitzernde Weihnachtsdeko hat ihren Dienst getan...
Nachdem wir im Herbst auch für länger Besuch hatte, ist es wieder ganz nett, in einer „Dreier-Frauen-WG“ zu leben.
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