Freitag, 29. Juni 2007

Hautnah

Das war der seit langem beste Ferieneinstieg!

W.-F.U.-U. (Name wurde von der Redaktion geändert) hat mich netterweise an die Chuo-Daigaku, eine der wenigen guten Unis, die einen eigenen Sumo-Stall haben, eingeladen, um den einen oder anderen Sumo-Nachwuchs zu bewundern und leibhaftig einem Sumo-Training beizuwohnen.

Es war wirklich sehr spannend, ganz anders, als bei den großen Sumo-Turnieren, (wortwörtlich) näher dran.

Hier in der Ausgansposition.


Mitten im Kampf. Der hinten links macht grad Stoßtraining am Balken.




Der Sensei (Lehrer), wird mit großem Respekt behandelt, auf seine Anweisungen wird nur mit "Hai. Wakarimashita." ("Ja, verstanden.") geantwortet.




















Unterwürfigkeit gehört dazu, der Linke bekommt gerade Anweisungen.













Der rechte Ringer hat öfters den gleichen Fehler gemacht.
Das war das einzige Mal, dass der Sensei aufgestanden ist, ooh oooh...



















Naja, DAS hatte ich dann doch nicht erwartet. Einen Hieb auf den Kopf soll dem Schüler helfen, seine Lektion besser zu lernen...




Die letzte Übung: um sich auszupowern, schiebt man den Partner durch den Ring (Dohyo), bei mindestens 140 kg muss das ziemlich anstrengend sein...




... und damit man auch schön gelenkig bleibt, darf man das Dehnen nicht vergessen...





... die typische Sumo-Übung...
















... und sie sind tatsächlich erstaunlich gelenkig - mit der Nasenspitze bis zum Boden, Respekt...











Und nocheinmal durchatmen...



... bevor es unter die Dusche geht und es Abendessen gibt. Wir durften mitessen, Chanko-Nabe, wirklich lecker.


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